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Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e.V.
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Das Statement am Handgelenk
Die zwei großen Trends der Saison:
Sportlichkeit in XXL oder Eleganz mit und ohne Glamour
Natürlich sind es viele Mosaiksteinchen, aus denen sich das große Bild der Mode zusammensetzt das gilt auch und erst recht für den Bereich der Uhren.
Die verschiedenen Stilrichtungen, die verschiedenen Zielgruppen und nicht zuletzt die unterschiedlichen Preisklassen verleihen dem Begriff Trend immer wieder neue Facetten. Dennoch soll versucht werden, die wichtigsten Stichworte festzuschreiben. Zu diesen gehört auf jeden Fall die demonstrierte Sportlichkeit mit Uhren im King- Size-Format. „Oversized“ nennen auch manche Hersteller ihre Modelle und haben damit nicht unrecht: Für die Herren muss man wohl die Manschetten etwas weiter schneidern, damit die großen Uhren darunter passen oder er trägt gleich ein lässiges Polo-Shirt, um das gute Stück entsprechend zu präsentieren. Die dicken Chronographen denn um solche handelt es sich in der Regel, mal mit Quarzwerk, mal mit feinster Mechanik sehen aus wie das reinste Macho-Zubehör, werden aber gerne auch von Damen getragen. Tatsächlich produzieren die Bänder-Hersteller extra dicke und kurze Modelle, damit sich auch Frauen die Uhren mit maskuliner Optik umbinden können! Ein echter Trend also, der von Frauen und Männern gleichermaßen manifestiert wird.
Weil aber jede Mode ihren Gegenpol hat, gibt es auch bei den Uhren eine andere Seite: nennen wir es Eleganz, was sich da breit macht. Uhrenmodelle in schlichten Formen, gerne rechteckig oder quadratisch, aber auch rund. Das Zifferblatt edel gestylt und nicht zu überladen, das Gehäuse eher flach, das Metall: Edelstahl oder, wenn es das Budget erlaubt, gerne auch Rotgold. Auch hier tragen Damen und Herren oftmals dasselbe Modell. Übrigens: keiner muss sich für sportlich oder elegant entscheiden: man kann ja wechseln!
Die Quadratur des Kreises
Vom allgemeinen Überblick zu den Details. Wenn man die Gehäuse betrachtet, finden sich immer noch und immer mehr Formgehäuse. Rechteckige vor allem, auch quadratisch oder in Tonneauform und alles, was dazwischen liegt, die Kombination von rund und eckig zum Beispiel.
Viele Modelle folgen in Form und Design ganz deutlich einem noch immer modischen Retro-Look. Besonders beim Angebot für Damen setzt sich dieser Trend durch. Bei vielen Kollektionen bietet sich ein attraktives Miteinander von rund und eckig. Je sportlicher das Modell wird, desto deutlicher dominiert das traditionelle Rund. Taucheruhren, Fliegeruhren, Chronographen speziell für Auto- und Rallyefahrer die Basismodelle sind in der Regel nicht neu, haben allerdings in Sachen Optik und Technik immer wieder Neues zu bieten.
Von Edelstahl bis Rotgold
Die Materialien: Edelstahl natürlich, matt gebürstet oder glänzend poliert, im Herrenbereich dominant. Für Damen gibt es auch Edelstahl im Goldlook, Uhren aus Silber, Gold und Platin. Nach wie vor ein Trend vor allem bei eleganten Modellen und im Retro-Bereich: Rot- oder Roségold. Dekorative Bandanstöße dokumentieren die Liebe zum Detail.
Bei den Damen sieht man neue dekorative Elemente: Lünetten und/oder Besätze am Gehäuse mit Brillanten oder im weniger exklusiven Bereich, mit Swarovski-Steinen. Der Trend zu mehr Glamour schlägt sich deutlich nieder, aber nicht alles, was derzeit glitzert, ist eine Joaillerie-Uhr! Wenn es aber eine ist und vielleicht sogar die Kunst der Haute Joaillerie demonstriert, dann treffen sich stets Mode und zeitlos schönes Design zu einem attraktiven Ganzen.
Zifferblätter: Kleine Kunstwerke
Entscheidend für die Ausdrucksstärke einer Uhr sind auch das Design und die Farbe des Zifferblatts. Bei den Herren findet sich klassisches Weiß, immer häufiger dominantes Schwarz (Mattschwarz, Silber schwarz verchromt), maskulines Blau, aber auch Rot, Orange und andere auffallende Farben. Farbigkeit dominiert natürlich erst recht bei den Damen: sportliche Modelle leuchten in allen Farben des Regenbogens, im modisch-femininen Bereich finden sich Pastelltöne und weichere Nuancen sowie schimmernde Perlmutt-Zifferblätter. So mancher Hersteller erinnert sich an althergebrachte Techniken wie Emaillieren, Guillochieren und Gravieren und setzten damit Akzente. Zeiger und Indizes in verschiedenen Farben, ein Wechsel von Ziffern und Stabindexen, oder edel applizierte Ziffern bringen noch mehr Abwechslung in das Erscheinungsbild.
Natürlich wird das „Gesicht“ der Uhr auch von der Technik geprägt. Hier muss das Großdatum genannt werden, das gerne und häufig auch im Zuge der Retro-Welle angeboten wird, aber auch alle Kennzeichen von Chrongraphen-Funktionen, Zeitzonen und anderem mehr, mal ganz schlicht präsentiert, mal kontrastreich oder farblich abgesetzt.
Technik: Quarz, Mechanik und mehr
Der Quarzuhr gehört die Welt der Mode das bleibt unbestritten. Wer in Sachen Farben und Muster absolut up to date sein will, entscheidet sich für ein trendiges erschwingliches Modell, das bei Bedarf gegen ein neues ausgetauscht werden kann. Frauen lieben dieses Spiel und kokettieren dabei mit den Labels mehr denn je. Auch Quarz-Chronographen bieten allerhand Leistung zu meist erschwinglichem Preis. Daneben bestätigt sich ein Trend zur Mechanik, der vor allem natürlich Automatikwerke betrifft, seltener finden sich Uhren mit Handaufzug. Nicht nur Männer schätzen die komplizierte Technik, auch Frauen suchen und finden Uhren mit mechanischen Werken. Im High Level-Bereich sowieso, aber auch im preislichen Mittelfeld gibt es ein breiter werdendes Angebot. Was komplizierte Technik betrifft, werden Kenner auch in diesem Jahr bestens versorgt: Weltzeituhren, Funkuhren, Zeitmesser mit Solarfunktion, hochwertigste Chronometer mit beachtlichen Gangreserven. Modellbahnfreunde freuen sich über einen Modellbahn-Chronographen, Fans von Fliegerei und Wassersport finden Chronographen mit entsprechenden Details. Gerne und immer öfter gibt ein Saphirglasboden Einblick ins Innere der Uhren auch bei Damenmodellen!
Alligator, Schlange, Kautschuk
Ein Blickfang sind auf jeden Fall die Armbänder der Uhr, die bei modischen Modellen auch gerne gewechselt werden dürfen. Was schon darauf hindeutet, dass Farbe ein Thema bleibt, vor allem für die Damen, die von orange bis grün vieles im Angebot finden wenn auch nicht ganz so knallig wie in der vergangenen Saison. Männer bleiben meistens lieber bei klassischem Braun oder Schwarz Ausnahmen bestätigen die Regel.
Was aber für eine sportlich-modische Optik sorgt, sind starke Nähte hell auf dunklem Leder oder auch in modischen Farben. Wer’s trendig liebt, wählt Bänder mit Applikationen Nieten, Nägel, Glitzersteinchen und sonstiges , die zusätzlich ins Auge fallen.
Alligator bleibt im höheren Preissegment führend, gefolgt von Schlange und Kalbsleder, gerne auch mit modischer Prägung. Viele Bänder sind dicker und kräftiger dem Trend zu mehr Sportlichkeit entsprechend. Als Alternative zu Leder empfiehlt sich Kautschuk, auch in interessanter Ausformung. Weil manche Trends eine Weile brauchen, bis sie richtig bekannt sind, wird auch in dieser Saison das breite Unterlagenband oder Unterlagenpads aus Leder zur modischen Optik am Handgelenk gehören. Nicht nur für Damen steht diese Alternative zur Verfügung, auch Männer können sich damit schmücken. Neben all den breiten Bändern taucht auch ab und zu ein schmales auf: Der nächste Trend steht schon bereit!
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