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Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e.V.
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Die Seele berühren
Werte vermitteln und Emotionen wecken: Die neuen Schmuckkollektionen bedienen die Bedürfnisse unserer Zeit.
Der Konsument ist ein flatterhaftes Geschöpf, das immer wieder Anreize braucht, um neue Wunschwelten zu entwickeln. Das geht nicht von heute auf morgen, von einer Saison zur anderen, aber in zwei, drei Jahren kann sich durchaus wandeln, was landläufig als trendgemäß und erstrebenswert gilt.
Die Stichworte zum Lifestyle der heutigen Zeit fügen sich fast nahtlos ein in die Pro-duktphilosophien der Schmuckhersteller.
Denn es geht einerseits um die Vermittlung von Werten, um Dinge, die nicht schnell-lebig sind, sondern Bestand haben und welches Gut ist schließlich beständiger als ein Schmuckstück aus edlem Metall und kostbaren Steinen? Andererseits ist immer wieder die Rede von den Emotionen, die ein Produkt wecken sollte und von den Geschichten, die es erzählt. Und auch in diesem Fall kann man nur sagen: Bingo! Schmuck transportiert und interpretiert Gefühle wie kein anderer Gegenstand und ist außerdem Meister im „Storytelling“, wie Trendforscher diese Sache gerne nennen.
Fantasie und Farbe
Fantasie gehört dazu, wenn mit Schmuck die Seele berührt werden soll. Bei den Schmuckideen, beim Design, aber auch in Sachen Farbe, die zur Verstärkung der Aussagekraft unerlässlich ist. Farbe kommt nach wie vor durch die vielen Schmucksteine ins Spiel, die in immer wieder neuen Nuancen zum leuchtenden Blickfang bei Ringen, Colliers, Anhängern, Armbändern und beim Ohrschmuck werden. Die Trendfarben der Saison? Warme Gelbtöne und weitere Varianten von Violett, meinen die einen, zarte Blautöne und frische Grüns, sagen die anderen. Fest steht, dass beim Angebot schmückender Steine eine seltene Vielfalt angeboten wird. Die Rede ist von Beryllen, gerne in Goldnuancen, von Amethyst und Aquamarin, von Topas und Citrin, von Turmalin und Peridot, von Granat, Onyx und anderen mehr. Gerne wird Ton-in-Ton kombiniert und werden neue, beeindruckende Farbideen entwickelt.
Ganz oben auf der Wunschliste: Brillantschmuck
Auch die Liebhaber funkelnder Diamanten dürfen in dieser Saison träumen: von brillantbesetzten Schmuckstücken mit luxuriösem Charakter, von verführerischem De-sign, dessen Linienführung durch glitzernde Steine unterstrichen wird, von Klasse-Schmuck im klassischen Stil oder auch von Solitär-Ringen, die für viele Frauen weit oben auf der Wunschliste stehen. In der Regel glitzern Diamanten weiß, Ausnahmen bestätigen diese Regel wie zum Beispiel in bräunlichem Sherryton schimmernde Brillanten und andere subtile Nuancen der glitzernden Kostbarkeiten.
Die Trendkombination: Rot und Weiß
Das Thema Farbe bleibt nicht den bunten Schmucksteinen vorbehalten, sondern wird auch durch das Edelmetall selbst interpretiert. Zwei kontrastierende Töne, die in dieser Saison ganz besonders beeindrucken, sind Rot und Weiß! Rotgold mit Weißgold, oder auch Rotgold mit Platin, Silber oder Edelstahl kombiniert, wird zum Must-Have für die modebewusste Schmuckträgerin ( ... und ist auch beim Herrenschmuck zu finden). Und damit nicht genug: der Colormix geht noch weiter, mit Goldlegierungen, die zu grauen, sandfarbenen, rötlichen, grünlichen und natürlich gelben Nuancen führen und für neue Spannung beim Schmuckdesign sorgen. Oft sind es nur feine, kaum sichtbare Unterschiede der Farbe, die einem Ring oder einem Band das gewisse Etwas verleihen oder auch der Trägerin das Gefühl des Besonderen geben.
Wie vom Wind bewegt
Die Kreateure der verschiedenen Markenwelten verstehen es meisterhaft, die jeweilige Schmuckkollektion auf die neue weiche Linie zu bringen, ohne die eigene Philosophie zu verleugnen. Klassik bleibt klasse und Purismus bleibt pur das Ganze eben nur ein wenig weicher und schmeichelnder in der Form. Gerade Linien werden sanfter, geschwungene Linien beginnen sich zu drehen. Es ist, als ob ein Windstoß durch die Ateliers gefegt wäre oder das Metall gelernt hätte, sich wie Wasser in Wellen zu legen. Gedrehte Formen finden sich bei Ringen, Bändern, Colliers und verlei-hen kleinen Hängern am Ohr ihre Beweglichkeit. Auch Platinschmuck, der traditionell die reduzierte Formensprache liebt, legt sich in die Kurve.
Amulette sollen beschützen
Filigran, floral und feminin geht’s weiter. Romantischem Schmuck gelingt es perfekt, die eingangs erwähnten Geschichten zu erzählen: mit vielen kleinen Anhängern, die an einer Kette baumeln oder am „Bettelarmband“ gesammelt werden, bunten Steinen und Symbolen, die am Ohr zappeln und immer wieder mit Amuletten, die Glück bringen und beschützen sollen. Es sind orientalische und asiatische Einflüsse, die zu erkennen sind, aber auch altbekannte Symbole aus unserem Kulturkreis. Herzen - kostbar aus Diamanten geformt, aus leuchtenden Farbsteinen, aus Gold und Silber, Sterne und Kreuze, Tropfen und bunte Kugeln, die in Anhängern tanzen und sich durch einen Steg aus Gold zähmen lassen. Asymmetrie ist bei der Gestaltung von Ringen ebenso selbstverständlich wie die Integrierung beweglicher Elemente bei Ket-ten, Colliers und Ohrschmuck. Besonders beliebt beim Halsschmuck: die Y-Form und große, flächige Anhänger, die Volumen zeigen, ohne schwer zu sein. Das wird durch filigrane Gestaltungsformen möglich, durch zu Knäuel gewobene Strukturen, durch aufgebrochene, an zarte Spitze erinnernde Flächen.
Individualisierung gehört dazu
Noch so ein Stichwort unserer Zeit: Individualisierung passt natürlich zum emotionalen Charakter der Schmuckkollektionen. Am besten lässt sich das im Bereich der Trauringe demonstrieren. Da gibt es Wahlmöglichkeiten in Sachen Farbe und Gestaltung warum sollte er nicht seinen Ring in Weißgold tragen und sie in Gelbgold, wenn das dem persönlichen Geschmack entspricht? Die Zusammengehörigkeit lässt sich durch andere Elemente zelebrieren, zum Beispiel den jeweiligen Fingerabdruck, im Ring des Partners verewigt.
Bunte Perlen verzaubern
Ein extra Kapitel muss dem traumhaft schönen Perlenschmuck gewidmet werden, dessen Angebot in Sachen Vielfalt geradezu zu explodieren scheint. Perlen in den verschiedensten Nuancen werden zu kostbaren Colliers aneinandergereiht also auch hier spielt Farbe eine wichtige Rolle und mit Brillanten und Farbsteinen fantasievoll kombiniert. Perlen und bunte Steine, auf Stahlbänder gezogen, zeigen die eine, kreative Seite der Möglichkeiten, wunderschöne schlichte Spannringe mit Perlen den zeitgemäß klassischen Aspekt. Dunkle Tahiti-Perlen in tiefgründigen Nuancen runden die Farbwelten ab. Schließen werden zum dekorativen Mittelpunkt und das nicht nur bei Perlcolliers. Neben innovativer Technik und funkelnden Brillanten lässt jetzt auch bunter Farbsteinbesatz die eigentlich funktionalen Elemente optisch in dem Mittelpunkt rücken.
Silber macht alle Trends mit
Leichtigkeit und plakative Formen, das ist ein Gegensatz, der sich beim Silberschmuck mühelos zu vereinen scheint. Es sind die filigranen Oberflächen und die durchbrochenen Strukturen, die zwar Volumen bringen, aber kein Gewicht. Strukturen von Stoffen finden sich auf den Oberflächen wieder, Zitate des Jugendstils bringen Kunst ins Spiel, Dreidimensionalität sorgt für Spannung. Silberschmuck schöpft sein ganzes Potential aus und bedient auch die Vorliebe für geometrische Formen und architektonische Strukturen mit einfallsreichen Schmuckstücken. Natürlich zeigt sich auch in diesem Bereich Farbe: Rotgold mit Silber, Vielfarbigkeit mit Gelb und viele schöne Steine entsprechen der Mode.
Männer mögen’s funktionell
Silber ist zusammen mit Edelstahl das Material, aus dem maskuline Schmuckträume gemacht werden. Klare Formen führen natürlich die Regie. Silber mit Schwarz sorgt für Kontraste, Silber mit Rotgold für modische Alternativen. Funktionale Elemente bringen „Sinn“ in die Sache oder unterstreichen die Persönlichkeit, gemeint sind zum Beispiel Ringe mit Wasserwaage-Funktion oder Männerschmuck, der sich als Winkelmesser einsetzen lässt. Ein Amulett-Anhänger in Form einer Sonnenuhr wird garantiert für Gesprächsstoff sorgen ... und schon wieder gibt es eine neue Geschichte zu erzählen!
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