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JRG Jewellery Relations Group GmbH
Poststraße 1
D-75172 Pforzheim
Telefon:+49 (0)7231 145 5510
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Während der Messetage standen die Aufsichtsräte und Verantwortlichen der JRG Jewellery Relations Group Journalisten, Fachhändlern und Herstellern Rede und Antwort zu allen Fragen, die die Marketing- und Werbegemeinschaft betreffen:

Unser Foto (links) zeigt Hans Luithle, den Vorsitzenden des Bundesverbands der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte im HDE e.V. im Gespräch mit Claus Kuge (rechts), dem Werbestrategen der JRG von der Kommunikationsagentur CKK!, Pforzheim. Unser Foto (rechts) zeigt Daniella Tancos, DSU Deutsche Schmuck und Uhren im Gespräch mit Axel Henselder, GZ Goldschmiedezeitung.

Foto links: Daniella Tancos strahlt über die Komplimente, die sie für die gelungene trendshow 05, der Gemeinschaftsveranstaltung von JRG, DSU, BV Schmuck + Uhren und SIC entgegengenommen hat. Foto rechts: JRG Aufsichtsräte im Fachgespräch: Hans Luithle (links), Vertreter der Einzelhändler und Wolfgang Schmid , Verteter der Hersteller.
Statement zur Situation der JRG Jewellery Relations Group
Inhorgenta, München am 25.02.2005 im Messe-Forum

JRG-Sprecher Rainer Abeler
Carl Engelkemper GmbH & Co. KG , Münster
Bekanntermaßen ist Schmuck in der Hierarchie der Wünsche in den letzten 10 Jahren erheblich abgefallen. Das spiegelt sich zum einen in der gesunkenen Wertigkeit des verkauften Schmucks und in der Art und Zahl der getragenen Schmuckstücke. Bei Männern wie Frauen hat das "sich Schmücken“ nachgelassen. Das hat sicher auch mit der allgemein schlechten Stimmung - Stichwort Arbeitslosigkeit oder Rente - und gesunkenem Kaufinteresse zu tun. Dabei könnte sich jeder mit einem Schmuckstück stimulieren und therapieren. Ein Schmuckstück, das man sich selber kauft oder geschenkt bekommt, hebt die Stimmung und belebt den Kreislauf wie eine gute Medizin. Eigentlich müsste es Schmuck auf Krankenschein geben gegen die vielen depressiven Leiden. Auffällig ist auch, dass unsere "Vorzeigefrauen" wie ich sie einmal nennen möchte, die Moderatorinnen von Tagesschau, Heute und die von einigen Talkshows bei der Arbeit, d.h. vor der Kamera, keinen Schmuck tragen und damit ein negatives Beispiel bieten. Wir sind hier mit den Sendern und Redaktionen im Kontakt, um ein Umdenken zu erreichen.
Die JRG-Initiative Schmuck hat sich zur Aufgabe gemacht, Schmuck in der Wunsch-, Werte- und Bedürfnisskala des breiten Publikums wieder besser zu positionieren, damit die Märkte zu aktivieren und der Branche hierdurch zur Umsatzsteigerung zu verhelfen.
Alle Verbände der Branche, Handwerk, Einzelhandel, Großhandel und die Industrie, sowie die Institutionen der Branche und selbst die Messe München sind in der JRG beteiligt - und das mit Recht, denn es ist ihre ureigenste, satzungsgemäße Aufgabe, die Erfolge ihrer Mitglieder zu fördern und zu unterstützen.
Hierzu wurden die Vorarbeiten und Marktuntersuchungen auf Antrag der Vorstände von den Verbänden mit Geld aus dem Verbandsvermögen geleistet.
Festgestellt wurde, was nicht neu ist, dass in unserer Branche viel zu wenig geworben wird. Es wurde durch Hochrechnung ermittelt, dass allein die Zahl der z.B. von Tchibo im Dezember verteilten Goldschmuckprospekte höher ist als das gesamte Volumen der Schmuckprospekte des Fachhandels im ganzen Jahr. Wer wirbt, erwirbt Kompetenz in den Augen des Konsumenten. Wer nicht wirbt, verliert diese Kompetenz.
Darüber hinaus wurde ermittelt, dass in den Schaufenstern und in der Werbung zu wenig Emotionalität überkommt, die den Schmuckwunsch beeinflusst. Sehr umfangreich werben die Filialisten, die Kaufhäuser und die Kaffeeröster für Schmuck und Uhren. Diese werben sinnvoller weise überwiegend für Gold und Edelsteinschmuck und weniger für Mode- und Silberschmuck. Design und Einzigartigkeit werden nicht beworben. Emotionalität durch Bilder mit einer Tragesituation wird kaum oder nicht gezeigt. Es wird damit auch keine Suggestivwirkung erreicht. Juweliere und der Facheinzelhandel hingegen streuen überwiegend Prospekte der Mode- und Designermarken, die „auch“ ein Schmuckangebot vermarkten und betonen nicht die eigene Kompetenz, die Eigenständigkeit sowie die Service- und Beratungsbereitschaft.
Hier wollen die Verbände mit der Gemeinschaftswerbung, ihrer Initiative Schmuck, gegensteuern. Sie soll und kann nicht die individuelle Werbung der Geschäfte ersetzen, sondern allenfalls ergänzen.
Mit individueller Werbung kann man Schmuckinteressierte in sein Geschäft locken, aber das derzeitig schwache Schmuckinteresse muss überregional beworben und gefördert werden. Das geht auch nicht in einer einmaligen Aktion, sondern muss sich wie ein roter Faden über einen längeren Zeitraum und durch alle Medien ziehen. Die Juweliere sollten hier in ihren Schaufenstern und ihrer Werbung die jeweiligen Motive aufgreifen und in der Werbung zeigen. Im Wiedererkennungseffekt verstärkt sich dann die Wirkung mit dem Ziel, für Schmuck und speziell auch für wertigen Schmuck wieder Interesse zu wecken.
Leider hielten sich die Geldeingänge im Jahr 2004 in zu engen Grenzen. Die angedachte und erhoffte Höhe wurde im ersten Anlauf nicht erreicht. Die Gelder wurden aber dennoch sinnvoll genutzt und umgesetzt in sechs Anzeigen und Postermotiven unter dem Titel “Schmuck ist klassisch, Schmuck ist emotional, Schmuck ist trendy“. Diese Bilder wurden im Oktober/November 2004 produziert und verteilt. Sie wurden vom Fachhandel gerne aufgenommen und eingesetzt. Der Schmuck wird auf diesen Werbemitteln in ungewöhnlicher Weise in Verbindung mit Mode-Kleidung passend zum Motto dargestellt, wobei die Personen, d.h. die Trägerinnen der Kleidung, einfach weiß ausgeblendet sind. Die Betrachterin soll sich selbst darin sehen oder der Partner seine Partnerin und kann entscheiden, was zu ihm oder zu ihr passt. Das brachte denen, die die Bilder in ihren Straßen-Stoppern oder Schaufenstern einsetzten, viel Interesse. Es wurde dazu auch eine CD angeboten, von der sich der Juwelier seinem persönlichen Bedarf entsprechend unterschiedlichste Werbemittel herunterladen kann, z.B. Türstopper, Dekofahnen, Anzeigenvorlagen, Kinowerbung, Postkarten, Großflächenplakate etc.
Neben der Verteilung der erwähnten Werbemittel wird erstrebt, Schmuck im Fernsehen mehr präsent zu machen. Einige Teilnehmer aus Großhandel und Industrie beteiligten sich auf eigene Kosten an der Fernsehsendung „Mode mal Ehrlich“, die vierteljährlich läuft und in den dritten Programmen wiederholt wird. Hier wird Mode konsequent mit passendem Schmuck gezeigt. Leider haben unsere Mittel nicht dazu gereicht, den Schmuck durchgehend in der Modenschau zu integrieren. Wir haben aber einen eigenen Bereich, wo der Schmuck von den Models getragen und erklärt wird. Davon können Sie sich auf den Ständen der Verbände und der JRG überzeugen.
Große Nachfrage nach Tahiti - Perlen brachte die Serie Traumschiff mit der Aussendung des Besuchs des „Traumschiffs“ auf der Insel Tahiti. In einer Aussendung von Rosamunde Pilcher wurde der Trilogie-Ring gezeigt und erregte großes Interesse und Nachfrage. Hier soll noch wesentlich mehr erreicht werden, das geht aber nur, wenn sich mehr Industriebetriebe, Großhändler und Juweliere finanziell beteiligen. Es ist bekannt als Product Placement. Es zeigt beispielhaft den natürlichen Umgang mit Schmuck und dass Schmuck im Alltag zur Person gehört und zu besonderen Ereignissen ein herausragendes Geschenk ist. Jeder weiß, dass ein solches Vorhaben nur mit Geld angegangen werden kann, aber leicht schaut jeder auf den Nachbarn und hofft, dass der vorangeht. In unserem JRG-Prospekt stehen noch viele weitere Ideen, die wir gerne umsetzen möchten, wo aber noch Mittäter, d.h. Mitzahler, fehlen.
Der Einzelhandel, die Juweliere, haben den Hebel zum Erfolg in der Hand, indem sie ihre Lieferanten immer wieder ansprechen, wie wichtig ihnen ihr Erfolg und wie wichtig dafür der Beitrag und der Erfolg der Gemeinschaftswerbung JRG Initiative Schmuck ist. Sie können mit Ihrem Einkauf steuern, dass das Geld für die Initiative zusammen kommt. Das 1 Prozent können Sie in Ihrer Kalkulation sicher unterbringen. Wenn es in allen Stufen des Vertriebs aufgeschlagen würde, wäre der Betrag, der auf den Endpreis aufgeschlagen werden müsste, zu hoch.
Gehen Sie deshalb Ihre Lieferanten aktiv auf Teilnahme an der Gemeinschaftswerbung an! Danach können wir auch die Filialisten und Kaufhäuser auf Unterstützung ansprechen, die schon ein Vielfaches unseres Werbeaufkommens selbst für Schmuck einsetzen. Ich bin sicher, dass diese auch die Initiative mit unterstützen würden im eigensten Interesse. Wenn wir das zum jetzigen Zeitpunkt schon machten, würde der Einfluss dieser Großen jedoch zu mächtig. Das wollen und müssen wir vermeiden. Schmuck ist ein Gut, das besonders unter den Gesichtspunkten seiner Wertigkeit und Emotionalität fachlicher Beratung bedarf.
Dafür ist der Juwelier der richtige Partner als Fachfrau/Fachmann.
Verkünden wir alle:
Schmuck und Uhren bieten eine gute Dauerrendite an Lebensqualität und Selbstwertgefühl, sie sind die beste Möglichkeit, sich oder anderen Dank und Lob auszusprechen, Zuneigung unter Beweis zu stellen oder einfach sich selbst oder anderen eine Freude zu bereiten.
Nun liegt es an Ihnen: Entscheiden Sie sich, an der Gemeinschaftswerbung teilzunehmen, ein jeder mit seinen Möglichkeiten, und fördern Sie damit gemeinschaftlich Ihr Umsatzpotential und das der Branche.
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